Sachliche Aufklärung –
und Inspiration

Wir möchten Ihnen nicht nur in schweren Stunden beistehen – wir wollen auch Anregungen geben, sich mit dem Leben, dem Sterben und der Trauer auseinanderzusetzen. Deshalb finden Sie an dieser Stelle neben Nachrichten und Stellenanzeigen aus unserem Haus auch regelmäßig Beiträge zur Bestattungskultur sowie Hinweise auf Veranstaltungen bei uns in der Wartburgstraße und in Chemnitz und Umgebung. Unabhängig von Veranstaltungsterminen freuen wir uns jederzeit über Ihren Besuch. Gern organisieren wir auch Vorträge für Konfirmanden, Schulklassen und medizinische Fachschulen. Fragen Sie einfach nach einem Termin Tel. 0371 / 533 530.

Wenn Kinder Fragen über den Tod stellen

Mama, wann wirst du sterben? Friert die Oma nicht in dem kalten Grab? Wann kommt Opa denn nun wieder? Kinder stellen manchmal unglaubliche und manchmal ganz pragmatische Fragen. Was Sie antworten können und was Kinder wirklich brauchen – ein Ratgeber.

Kinder sind von Natur aus sehr neugierig. Sie wollen erfahren, wie die Dinge des Lebens funktionieren und stellen manchmal ganz unvermittelt Fragen, mit denen man gar nicht gerechnet hat. Ab dem Vorschulalter von etwa drei bis vier Jahren…

Bestattungsvorsorge: Antworten auf 4 häufige Fragen

Was ist eine Bestattungsvorsorge und welche Vorteile bringt sie mir? Wie kann ich meine Beerdigung finanziell absichern und ist das überhaupt notwendig? Ab welchem Alter ist eine Bestattungsvorsorge sinnvoll? Lesen Sie Antworten auf 4 häufige Fragen.

Was ist eine Bestattungsvorsorge und welche Vorteile bringt sie?

In einer Bestattungsvorsorge legen Sie vertraglich die Rahmenbedingungen und die Details für die eigene Trauerfeier und Beisetzung fest. So entscheiden…

Trauermusik – von klassisch bis modern

Trauermusik umrahmt die Trauerfeierlichkeiten oder den Abschied an der Grabstelle auf besonders emotionale Weise und spricht uns aus der Seele. Zudem spendet sie Trost und gibt den Trauernden Zeit, dem Verstorbenen zu gedenken und Abschied zu nehmen.

Dabei bleibt es ganz den Angehörigen überlassen, ob die musikalische Begleitung über die Anlage des Bestatters abgespielt oder ein Musiker wie ein Organist, Cellist oder Sänger engagiert wird. Selbstverständlich können auch die…

Informationen zu COVID-19
Auswirkungen auf Trauerfeiern und Gesprächstermine

Durch die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) ergeben sich auch für Menschen, die einen Trauerfall haben, einige Einschränkungen. Im Folgenden möchten wir Ihnen wichtige Informationen an die Hand geben, inwieweit sich dies auf Bestattungen, Trauerfeiern und Beratungsgespräche auswirkt.

Häufige Fragen –
erste Antworten

Viele Fragen rund um die Bestattung lassen sich nicht allgemeingültig beantworten, deshalb nehmen wir uns in der Beratung Zeit für Sie. Die Fragen und Antworten, die wir auf dieser Seite für Sie zusammengestellt haben, sind eher grundsätzlicher Natur.

Wir beziehen uns hier auf das sächsische Bestattungsgesetz, die Antworten sind allerdings nicht rechtsverbindlich. In anderen (Bundes-) Ländern gelten unter Umständen andere Bestimmungen.

Auf jeden Fall ist ein Arzt zu rufen, der den Tod eindeutig feststellt.

Sofern Sie Ihren Hausarzt nicht erreichen können, steht Ihnen ein Notarzt unter der 112 oder der Kassen­ärztliche Bereitschafts­dienst zur Verfügung. Diesen erreichen Sie unter der bundes­einheit­lichen Rufnummer 116 117. Weitere Dienste finden Sie in den örtlichen Tageszeitungen und Amtsblättern.

Der Arzt wird den Verstorbenen entkleiden, gründlich untersuchen und den Tod feststellen. Liegen keine Anzeichen für einen unnatürlichen Tod vor und ist die Todes­ursache für ihn klar als „natürlicher Tod“ feststellbar, wird er die Todes­bescheinigung entsprechend ausstellen. (§ 13 Abs. 1 und 3 SächsBestG)

Ein Notarzt kann sich darauf beschränken eine „vorläufige Todes­bescheinigung“ auszustellen. In diesem Fall ist ebenfalls ein Arzt zu verständigen, welcher die eigentliche Leichen­schau durchführt. (§ 12 Abs. 3 SächsBestG)

Sofern der Tod im Krankenhaus eintritt, wird die Untersuchung des Verstorbenen und die Feststellung des Todes sowie die Ausstellung der Todes­bescheinigung im Hause veranlasst. (§ 10 Abs.  2.3 SächsBestG)

Tritt der Tod in einem Seniorenheim oder Hospiz ein, so wird der Arzt durch die Leitung der Einrichtung oder durch damit beauftragtes Personal gerufen. (§ 12 Abs.  3 SächsBestG)

In diesem Fall ist für ihn z.  B. die Todesursache unklar oder er hat Anzeichen entdeckt, die möglicherweise auf einen unnatürlichen Tod hinweisen könnten. In diesem begründeten Fall ist er verpflichtet die Polizei zu informieren, welche dann ggf. die Ermittlungen aufnehmen und alles weitere veranlassen wird. (§ 13 Abs. 1, 3 und 4 SächsBestG)

Im Regelfall wird die Polizei ihren Vertragsbestatter mit der Überführung des Verstorbenen beauftragen. Es hat aber nur die Aufgabe den Verstorbenen vom Sterbe- bzw. Auffindungsort zu einem von der Polizei festgelegtem Ort zu überführen. Sie haben also weiterhin die freie Wahl des Bestattungs­unternehmen. Niemand darf Ihnen anders­lautende Vorschriften machen oder entsprechende Empfehlungen aussprechen.

Sofern Sie sich bereits im Vorfeld für ein Bestattungs­unternehmen Ihres Vertrauens entschieden haben können Sie auch die Beamten vor Ort bitten, dieses mit den entsprechenden Diensten zu beauftragen, welche sonst der Vertrags­bestatter ausführen würde. Erfahrungsgemäß wird man im Regelfalle Ihrem Wunsch entsprechen.

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen enden automatisch mit dem Tod. Somit ist die Ausstellung der Todes­bescheinigung und die damit verbundene Leichenschau eine privatärztliche Leistung und wird entsprechend abgerechnet. Sie ist von demjenigen zu begleichen, welcher auch die Bestattungs­kosten zu tragen hat. Dieser kann sich diese aus dem Erbe oder sonstigen in Frage kommenden Dritten ersetzen lassen. (§ 11 Abs. 4 SächsBestG)

Sofern Sie in aller Ruhe von dem Verstorbenen Abschied nehmen wollen, kann dieser bis zu 24 Stunden zu Hause verbleiben. (§ 16 Abs. 1 SächsBestG)

Eine Ausnahme bildet hierbei beispielsweise die Beschlagnahmung des Verstorbenen durch die Polizei oder der Arzt hat vor Ort nur eingeschränkte Möglichkeiten seine Untersuchungen auszuführen.

Grundsätzlich sind die nächsten voll geschäftsfähigen Angehörigen (z. B. Ehegatte, Eltern, Kinder, Enkel, Nichten und Neffen) verpflichtet für die Bestattung eines Verstorbenen zu sorgen und zwar unabhängig davon, wie das persönliche Verhältnis zueinander war und ob ausreichend finanzielle Mittel zur Deckung der damit verbundenen Kosten vorhanden sind. Geregelt ist dies im § 10 Abs. 1 SächsBestG.

Ist z. B. der Ehegatte bereits verstorben und hinterlässt der Verstorbene mehrere Kinder, so ist das älteste Kind verpflichtet die Bestattung in Auftrag zu geben und entsprechend zu organisieren.

Der Bestattungspflichtige kann sich die entstehenden Kosten in dem genannten Fall aus dem hinterlassenen Erbe ersetzen lassen.

Sind hierbei keine ausreichenden Mittel vorhanden, so kann er z. B. auch seine Geschwister in die Pflicht nehmen und den Ersatz der Bestattungskosten verlangen. Um späteren Streitigkeiten von vornherein aus dem Weg zu gehen, sollte in diesem Fall eine einfache aber würdige Bestattungsform gewählt werden. Die Thematik ist jedoch so komplex, dass wir dazu raten einen entsprechenden Anwalt zu befragen.

Hat der Verstorbene zu Lebzeiten mit einem Bestattungs­unternehmen einen entsprechenden Bestattungs­vorsorge­vertrag geschlossen, so ist dieses anstatt der nächsten Angehörigen verpflichtet für die Bestattung im festgelegten Rahmen zu sorgen. (§ 10 Abs. 2 SächsBestG) Im Regelfall ist das Bestattungs­unternehmen den Angehörigen bekannt und kann durch diese verständigt werden. Meistens haben die Vorsorgenden auch ein Kärtchen dabei, auf dem entsprechende Informationen auf einen bestehenden Bestattungs­vorsorge­vertrag zu finden sind.

Findet sich kein Bestattungs­pflichtiger, weil es keine mehr gibt oder er nicht erreichbar ist, so wird die Orts­polizei­behörde, im Regelfall wird dies das Ordnungsamt sein, verständigt, welche die Bestattung auf Kosten des Bestattungs­pflichtigen veranlasst. Gleiches gilt, wenn dieser seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Bestattung nicht nachkommt. Es ist also ratsam die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, bevor die Behörde aktiv wird. (§ 10 Abs. 3 SächsBestG).

Verlässliche Partnerschaften –
kollegialer Austausch

Um Sie bestmöglich zu betreuen, haben wir über die Jahre ein Netzwerk an kompetenten Partnern aufgebaut. Dazu gehören Partner, mit denen wir direkt zusammenarbeiten und solche, die dort tätig werden, wo wir Ihnen als Bestatter in Chemnitz und Umgebung keine ausreichende Unterstützung bieten können.

Der Erblotse unterstützt Erben.

Viele Hinterbliebene haben dringende Fragen zum Erbe. Doch die Unsicherheit über Erbrecht, Pflichten und Aufgaben machen viele Erben ratlos. Um diese Last von den Hinterbliebenen und Erben zu nehmen, haben wir den Erblotsen entwickelt. Der Erblotse beantwortet die dringendsten Fragen: Beispielsweise welche Verträge gekündigt werden müssen oder welche Fristen für die Ausschlagung einer Erbschaft gelten. Darüber hinaus bietet der Erblotse den Erben die Möglichkeit, sich durch eine übersichtliche Erfassung einen Überblick über die Erbgegenstände zu verschaffen. Hierfür haben wir das erste digitale Nachlassverzeichnis entwickelt. Es dient dazu, das Erbe Stück für Stück zu erfassen und zu bewerten. Dies schafft Klarheit und soll dazu dienen, Streit unter den Erben zu vermeiden.

Lassen Sie sich von unserem Partner Erblotse beraten.

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